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Die Haneburg in Leer Ostfriesland


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Die Haneburg

Im Jahre 1570 wurde das Freesenhuus (das Querhaus) der heutigen Haneburg erbaut. Ende des 16. Jahrhunderts wurde die Haneburg erstmals umgebaut von dem gräflichen Drosten Joest Hane, er erweiterte die Burg um den südlichen Flügel, der wie das Schloß zu den Gödens im Stil der Renaissance geschaffen wurde. Haneburg Leer An den Umbau der Burg erinnert heute noch die Inschrift über dem Eingang. "Anno 1621 hat Heer Joest Hane zu Werff, Lihr und Uttum Haubtling und Adde Frise gebohren Dochter zu Hinte und Grohthusen dis haus gebauwt".
Im Jahr 1671 fügte der Sohn, Drosten Didrich Arend Hane, den nördlichen Flügel hinzu und gestaltete die Burg zu einem reinen Wohnschloss. Nach 1933 diente das Gebäude als nationalsozialistische Bauernschule und der östliche Flügel wurde erbaut. Im und kurz nach dem Kriege diente sie als Lazarett, später als Altersheim. Ende der siebziger Jahre als der allmähliche Verfall die Existenz der Anlage bedrohte, übernahm der Landkreis die Burg und stellte durch eine vollständige Sanierung ein Schmuckstück alter Baukunst wieder her.

Heute ist die Burg Sitz der Volkshochschule. Im schmucken Innenhof finden im Sommer beispielsweise Konzerte statt.

Textquelle: Stadt Leer